misery or somewhere in between.

The past couple of weeks I have forced myself to go outside to socialize with others in hope I could silence the demons living inside of my head. For most of the time I was able to put on a mask and pretend as if everything was fine. I would be around friends feeling nothing but empty. Nothing in particular was bothering me or so it seemed to me. I just had nothing left to say. Not even a single word. I was sitting with a group of people, staring into the unknown and completely blocking out their voices. Almost as if I was hypnotized by the dark and distant sky above us. It gave me a feeling of comfort. Comfort the people around me wouldn’t be able to give me.

However there was one person who was able to accept the fact that I was hollow inside. They would sense when I was putting up a show. They were the only one I couldn’t trick into thinking I was doing fine even though I was breaking apart on the inside. They didn’t change the fact I was feeling dead inside, they just made this whole thing bearable. It needed nothing more than their presence to make me feel I can handle this emptiness eating me from inside.

 

 

 

 

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Unsicherheit, mein guter alter Freund.

Ich merke wie alles nur wegen meiner Unsicherheit, den Bach runter geht. Wieder einmal. Wie oft will ich denn noch mein eigener Feind sein? WIE OFT? Trotz dem, dass ich die Warnsignale eindeutig erkannt habe, habe ich es nicht früh genug geschafft zu handeln. Immer wieder schaffe ich es meine Unsicherheit über mich hinauswachsen zu lassen. Hilflos schaue ich zu wie sie mich von innen auffrisst und über mich hinaus wächst. Unaufhaltbar nimmt sie an Geschwindigkeit zu. Von Tag zu Tag, von Woche zu Woche.

In diesen letzten Wochen habe ich die Kontrolle über mein von mir erschaffenes Monster verloren. Wieder einmal. Doch heute habe ich mich dem schweren Kampf gestellt, aus enormer Angst, dass nun alles vorbei ist. Niemals würde ich wollen, dass das schon alles war. Nein, ganz im Gegenteil. Ich will, dass alles dort weitergeht wo es vor paar Wochen aufgehört hat. Genau da will ich weiter machen und den Rest einfach vergessen. Die Hoffnung, dass alles noch zu retten ist, war letztendlich größer als die Angst.

Auf dem Weg, mich selbst verloren.

Ich weiß nicht was es ist. Wo auf dem Weg habe ich mein Selbstbewusstsein, dass ich mir die letzten Monate so hart erarbeitet habe, verloren? So sehr versuche ich dieses innerliche Gefühl von Sicherheit zurück zu erlangen, doch leider vergeblich. Mein Kopf ist voll mit unnötigen Problemen und Szenarien, sodass kein Platz mehr für die wichtigeren Probleme ist. Seit Wochen, nein – Monaten, weiß ich nicht mehr wie es sich anfühlt ausgeschlafen zu sein. Ständig verschiebe ich wichtigere Dinge wie schlafen, essen und Sport in den Hintergrund. Dinge die essentiell sind um zu überleben. Ja okay, Sport vielleicht nicht so – aber in meiner Welt spielt der eine enorm große Rolle. Nur dadurch schaffe ich es, alles im Gleichgewicht zu behalten.

Seit Monaten habe ich verlernt wie man richtig isst und schläft. Viel wichtiger empfinde ich derzeit einfach, mich abzulenken. Ich gehe regelrecht meinen Verpflichtungen aus dem Weg. Wieso? Ich weiß es nicht. Irgendetwas in mir erlaubt mir nicht, mich auszuruhen. Vielleicht weil mir mein Unterbewusstsein einreden will, dass ich dann wieder zu viel Zeit zum Nachdenken habe? Kann gut sein. Ständig suche ich nach Ablenkungsmöglichkeiten. Jemand aus der Schule den ich seit Jahren nicht gesehen hab hat Geburtstag? Lass schnell mal auf die Party gehen. Morgen spielt eine Band in der Nähe von mir, dessen Name ich schon einmal gehört habe? Na dann auf zum Konzert. Der neue Spiderman-Film ist im Kino? Nichts wie hin. Es sind die kleinsten und unwichtigsten Ereignisse, die mir den Schlaf rauben. Vielleicht habe ich auch unbewusst Angst, innere Ruhe zu finden und in meinem Trotz zu baden. Tief in mir drinnen weiß ich jedoch, dass alles was ich brauche, ein Tag ist, an dem ich mich von der Außenwelt abschotte und einfach nur auf mich selbst konzentriere. Mal sehen wie lange es noch dauert, bis mich der Drang überkommt, endlich die Augen zu öffnen um den Weg zurück zu mir wieder zu finden.

Level 82

Manchmal überkommt mich der Drang, einfach umzudrehen und zu fliehen. Wie heute zum Beispiel. Ich wusste, es ist meine Verpflichtung heute dorthin zu gehen. Hatte jedoch einfach keine Lust und Kraft. Jeden Tag schleppe ich mich die Treppen hoch und lass alles über mich ergehen. Lass alles mit mir machen. Wie eine Marionette an den Seilen der Wirtschaftsmächte. Gesteuert von Geld und Macht.

Ich halte es nicht aus. Ich will frei sein. Frau meiner eigenen Gedanken sein und nicht gezwungen werden mich zu ändern, mich anzupassen, nur weil ich anders bin. Wieso werde ich jeden Tag so gequält? So zu tun als wäre alles okay. Derzeit ist kein Ende in Sicht. Es ist schwer kurz vor der Tür zu stehen und an einem Nervenzusammenbruch zu erleiden, weil man den Stress nicht mehr erträgt und das Gefühl hat überflüssig zu sein. Es gibt nichts Schlimmeres als das. Meine größte Freude an jedem Tag, wirklich jedem Tag, besteht darin, am Abend wieder in die frische, kalte Luft zu stapfen. Ich freue mich schon in dem Moment in dem ich meine Augen öffne am Morgen. Endlich wieder aus diesem Gebäude zu fliehen, nachdem man stundenlang die Uhr anstarrt, in der Hoffnung die Zeit würde schneller vergehen. Jede Sekunde fühlt sich an wie ein Monat, ein Jahr. Erst wenn die eiskalte Luft meine Lunge füllt und mein Körper vor Kälte anfängt zu zittern weiß ich, ich lebe. Ich habe einen weiteren qualvollen Tag überstanden.

Heute hatte ich noch die Energie und habe ich mich trotz all dem durch die Tür gewagt, auch wenn ich wusste es wird mich zerstören. Vernichten. Auffressen. Aber was tut man, denn nicht alles um einfach zu überleben? Wie lange dieses Spiel noch vor sich geht und wie viele Level dieses besitzt ist mir unklar. Eines weiß ich, ich befinde mich im Level 82. Wünscht mir Glück, dass es bei 100 ein Ende nimmt.

Das Ende der Dunkelheit

Am Ende des Tunnels sehe ich ein helles Licht so hell, dass ich kaum noch mehr weiß wohin ich gehe. Ich marschiere trotzdem weiter, durch den engen dunklen Tunnel. Mit jedem Schritt den ich mache wird mir bewusst wie ich mich meinem ersehnten Ziel nähere. Langsam aber doch haben sich meine Pupillen an das Licht am Ende des Tunnels gewöhnt. Ich erkenne Umrisse in der Ferne.

Dort in der Ferne erkenne ich ihn, meinen Erlöser. Die Motivation, die mich monatelang begleitet hat – egal wie klein sie noch war – mit jedem Schritt wurde sie größer. Allmählich spüre ich wie mein Gesicht sich entspannt und meine Muskel sich entkrampfen. Ich weiß, dass sich nach all diesen Monaten in denen ich mich durch diesen dreckigen, kalten Tunnel schleppen musste in absehbarer Nähe ein Ende befindet.

Meter für Meter bewege ich mich vorwärts ohne mich von den tiefen, düsteren Stimmen beeinflussen zu lassen. Sie tun mir nichts mehr. Sie schreien mir nach, verfolgen mich – doch ich weiß, dass dort draußen im Licht etwas auf mich wartet, nachdem ich mich schon lange sehne. Ich kann jetzt nicht aufgeben. Ich raffe mich auf und sammle meine letzte Energie um mich endlich von der Dunkelheit zu befreien.

Ich verspüre plötzlich Wärme, nach all diesen Monaten in diesem kalten Tunnel. Mein Herz blüht auf. Es kann nicht mehr weit sein. Ich spüre das Blut wieder durch meine Adern fließen. Mein Herzschlag wird schneller. Ich fühle mich plötzlich wieder lebendig. Ich setze den ersten Fuß in das Licht außerhalb des Tunnels, gefolgt von dem Zweiten.

Ein tiefer Atemzug erweckt meine Lunge wieder zum Leben und füllt diese mit einer Frische wie ich sie nie zuvor kannte. Kurz halte ich den Atem an. Mein Herz, es schlägt. Es schlägt so stark, ich spüre es in meinem ganzen Körper. Ich atme den Dreck der letzten Monate wieder aus. Befreie mich von all dieser Dunkelheit. Vor Freude entweichen meinen Augen Tränen. Schwäche. Ich verspüre plötzliche Schwäche, doch ich falle nicht zu Boden.

doubt.

A few days ago I have introduced you to my dear friend „Hesitation“ which is best friends with none other than „Doubt“.

Let’s dive right into my soul. Shall we?
Doubt walks hand in hand with Hesitation. At least in my little world. Doubt is usually the the reason I hesitate before taking action. I not only doubt wether the outcome is worth putting in all the effort, no I even doubt my own existence from time to time. I literally doubt everything – and when I say everything I mean EVERYTHING.

It is not easy living in a fast-moving world. As soon as you have settled down and finally feel content in all aspects of your life, you are forced to move forward and catch up on everything that you have „missed“ due to taking one step at a time. In a society where everyone blindly moves forward, there is no time for emotions or deep conversations left anymore. The kind of communication that is now domineering is small talk. Sad, right? I never thought I will be experiencing this horrible era where everything is better left unsaid and the only form of communication taking place is online in the depths of the WWW.

This is exactly why I lately I found myself doubting human existence. Are there even humans left? For me most of the people living on this planet are puppets on social medias string. I see how most of my close friends turn into walking corpses in front of my eyes. There is nothing left inside of them that makes them happy for longer than a day. If that is not heartbreaking for you to see, you are probably one of those walking corpses.

 

hesitate.

Hesitate“ – that word sums up my life pretty much. I always hesitate before taking action. I remember a few times where I actually started doing the exact thing that was going on in my head. I remember feeling great and alive. You may ask, why I won’t keep realizing my ideas, right? Well for that, let me take you on a little journey.

I am a really really .. I mean REALLY thoughtful person. I overthink every little detail and start weighing opinions in my head. I start thinking about the outcome and if I could deal with whatever my decision is going to bring with it. Based on that I will take action. I know, it’s probably not the best way to act upon your imaginations, dreams etc. I also know I should trust my intuition more and just go for it, but that’s the part. The „just-go-for-it“ part won’t work for me. I will keep thinking about what the consequences of my decision could be. I literally think about it every free second of my life. Doesn’t matter if I am having a bath reading my favorite book on how to be a badass and living in „the zone“ (which means living in the here and now) or lying in bed trying to fall asleep.

As soon as it gets dark outside the demons free themselves from their cages and start wandering around in the depths of my brain. There is no way I can stop them. That is basically how I roll. Everything in my life revolves around thinking.

I try to work against my demons by reading my favorite book over and over and over again. It helps me stay motivated for a short period of time but I’m getting there. The first time I have read it, my motivation to be more spontaneous lasted only for about a few days. Now after reading it for the 100th time, it feels, the motivation lasts for weeks even months now. I am getting closer and closer to my goal. Even though there are a few demons still left in my brain, I do have them under control most of the time.