Hallo Unterbewusstsein, was ist los mit dir?

Heute geht’s mir richtig scheiße. Plötzlich überkam mich so eine Traurigkeit. Aus dem Nichts. Bäm. Sie war auf einmal da. Wieso? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es wieder nur eine Phase. Schieben wir das emotionale Chaos einfach mal auf den Mond.

Ein möglicher Grund könnte aber auch das Packen für eine kleine Reise sein. Letztens als ich innerhalb von Österreich gereist bin, hatte ich eine unglaublich gute Zeit. Und jetzt steht wieder eine kleine Reise an. Emotional zerreißt es mich gerade. So viele Gedanken schweben in meinem Kopf. So viele unbeantwortete Fragen. Klar, ich könnte mich auf den Weg machen um meine Antworten zu finden. Will ich es? Ja. Trau ich mich es? Nein. Wäre ich erleichtert, wüsste ich den Grund wieso alles so ist, wie es jetzt ist? Vielleicht. Könnte ich mit den Konsequenzen leben die dadurch entstehen? Höchstwahrscheinlich nicht. Deshalb schweige ich vor mich hin und hoffe, dass ein Wunder geschieht und sich alles klärt. Einstweilen hüpfe ich von einer Party zur Nächsten und lege meine ganze Hoffnung in den Abend, dass am nächsten Morgen alles gut sein wird. Verdrängen heißt noch lange nicht vergessen. Höchstens temporär.

Ich setzte alles daran, einfach hinzunehmen wie die Situation gerade ist. Morgen wache ich bestimmt wieder auf, lese diesen Text hier und lache über den Unsinn der mich heute noch so belastet hat.